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20.12.2016

Neues Wohnheim für 70 Studierende in der Bonner Südstadt

Das Studierendenwerk Bonn beginnt mit den Arbeiten an einem neuen Wohnheim in der Bonner Südstadt für 70 Studierende. Umbau und Modernisierung des ehemaligen Bürogebäudes der Kultusministerkonferenz (KMK) in der Nassestraße. Das Investitionsvolumen beträgt rund 6,8 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2018 geplant.


Ansicht des neuen Studierendenwohnheims in der Nassestraße 8 von der Kaiserstraße aus gesehen [Montage: Koenigs Rütter Architekten]

Bonn, 20. Dezember 2016. Das seit 2011 leerstehende Bürogebäude der Kultusministerkonferenz (KMK) in der Nassestraße – gegenüber der Mensa Nassestraße – wird in ein Studierendenwohnheim umgewandelt. Das Studierendenwerk Bonn hat mit den ersten vorbereitenden Arbeiten begonnen. Das aus dem Jahr 1962 stammende Verwaltungsgebäude wird im Bestand umgebaut und energieeffizient modernisiert. Zunächst wird, im Januar 2017 beginnend, der Baukörper schadstoffsaniert und bis auf den Rohbau zurückgebaut. Im zweiten Schritt, etwa ab März 2017, wird die vorhandene Gebäudestruktur gemäß den Anforderungen der Energieeinsparverordnung und den KfW-Richtlinien energetisch saniert und zu einem Studierendenwohnheim ausgebaut. Insgesamt entstehen 70 Wohneinheiten für Studierende. Daneben wird es einige kleinere Gewerbeeinheiten geben. Die Fertigstellung ist zum Frühjahr 2018 geplant, so dass bereits zum Sommersemester 2018 Studierende einziehen können.

Das erforderliche Investitionsvolumen beträgt nach jetzigem Planungsstand rund 6,8 Millionen Euro. „Wir sind froh, diese seit einigen Jahren leerstehende Büroimmobilie nun in ein Wohnheim umbauen zu können“, sagt Jürgen Huber, Geschäftsführer beim Studierendenwerk Bonn. „Somit schaffen wir dringend benötigten Wohnraum in bester Lage zur Universität Bonn.“

Das Gebäude erstreckt sich größtenteils über vier Geschosse. An den Straßenecken Riesstraße und Kaiserstraße verfügen die Bauteile über ein zusätzliches Geschoss. Die auf Straßenniveau befindliche Tiefgarage bleibt erhalten und wird zukünftig 20 PKW-Stellplätze bieten sowie Fahrradstellplätze für jeden Bewohner. Eine hochwertige Klinkerfassade wird in ihrer Farbgestaltung das Umfeld der historischen Bausubstanz der Bonner Südstadt aufgreifen und sich harmonisch einfügen. Die Planung wurde mit dem Amt für Denkmalpflege abgestimmt.

[Überblick]
Zahlen und Fakten zum Studierendenwohnheim Nassestraße 8, 53113 Bonn:
Projekt:     Umbau, Modernisierung und Umnutzung eines Bürogebäudes zum Studierendenwohnheim
    KfW Effizienzhaus 70
Bauherr/Betreiber:     Studierendenwerk Bonn
Wohnheimplätze:     70 Appartements
Bauzeit:         Dezember 2016 bis Frühjahr 2018
Investition:     ca. 6,8 Millionen Euro
Architekt:         Koenigs Rütter Architekten, Bonn
Schadstoffsanierung:    Sachverständigen-Büro Dr. Zwiener, Köln

Bild: Ansicht des neuen Studierendenwohnheims in der Nassestraße 8 von der Kaiserstraße aus gesehen [Montage: Koenigs Rütter Architekten]

Pressekontakt:
Robert Anders
Leiter Marketing & Kommunikation/Pressesprecher
Studierendenwerk Bonn AöR
Nassestraße 11
53113 Bonn
T: (0228) 73 4133
F: (0228) 73 7104
E-Mail: anders@studierendenwerk-bonn.de
www.studierendenwerk-bonn.de


Über das Studierendenwerk Bonn
Im Jahr 1919 als Verein Studentenwohl e.V. gegründet, gehört das Studierendenwerk Bonn zu den ältesten seiner Art in Deutschland. Es erbringt vielfältige Dienstleistungen auf sozialem und wirtschaftlichem Gebiet für die Studierenden der Universität Bonn sowie der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Dazu zählt der Betrieb von 18 gastronomischen Einrichtungen (Mensen, Cafés und Bistros), von 35 Studentenwohnanlagen mit derzeit rund 3.700 Plätzen und von fünf Kindertageseinrichtungen. Das Studierendenwerk ist Amt für Ausbildungsförderung und setzt das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) im Hochschulstandort Bonn/Rhein-Sieg verantwortlich um. Darüber hinaus bietet es eine psychotherapeutische Beratung an und unterstützt aktiv internationale Studierende. Das Studierendenwerk Bonn ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR).


Letztes Update dieser Seite: 05.06.2014
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